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Ab einem bestimmten Alter fehlen einem die passenden Geschenkideen zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Kennst du das? Lego, Barbies oder Pferde sind plötzlich uncool und generell ist das Kinderzimmer schon viel zu voll mit irgendwelchem Krimskrams. Natürlich kenne ich als zweifache Mama dieses Problem zu gut. Zur Geschenkauswahl stehen also entweder Geld für einen größeren Wunsch oder ein Gutschein. Und genau vor diesem kleinen Geschenk-Dilemma stand ich nun auch vor dem Geburtstag meines Patenkindes. Sie konnte sich in diesem Jahr nämlich gar nicht so richtig über einen speziellen Wunsch äußern. Und ehrlich gesagt finde ich es persönlich immer viel schöner, wenn Kinder tatsächlich noch ein Geschenk auspacken können. Etwas zum Anfassen, Anschauen und später vielleicht sogar zum Aufbewahren. Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Ein bisschen im Internet gestöbert, verschiedene Geschenkideen angeschaut und bin schließlich bei mein-kreativbuch gelandet.
Und was soll ich sagen, aus einer spontanen Suche nach einem Geburtstagsgeschenk ist ein kleines kreatives Abenteuer geworden. Ein ganz persönliches Kinderbuch mit den eigenen Lieblingsmenschen. Die Idee hinter mein-kreativbuch fand ich direkt spannend: Man kann ein eigenes personalisiertes Kinderbuch erstellen und dabei die Geschichte und vor allem die Charaktere ganz individuell gestalten. Und genau hier wird es meiner Meinung nach richtig besonders. Die Figuren lassen sich anhand eines Fotos erstellen, das man ganz unkompliziert hochladen kann. Alternativ kann man das Aussehen auch einfach beschreiben. Dabei geht es nicht nur um Haarfarbe und Frisur. Man kann sogar kleine Details wie Muttermale, bestimmte Frisuren oder Accessoires wie Ohrringe, Brillen, Zahnspangen usw. ergänzen.
Ich fand das deshalb so schön, weil die Geschichte dadurch nicht einfach irgendeine Geschichte mit einem austauschbaren Charakter wird. Es entsteht tatsächlich eine Geschichte, in der die eigenen Lieblingsmenschen vorkommen können. Neben dem eigentlichen Geburtstagskind lassen sich beispielsweise auch Mama und Papa, Geschwister, Freunde, Haustiere oder sogar Fantasiewesen hinzufügen. Natürlich durfte bei meinem Buch auch der Familienhund nicht fehlen.
Meine „Geheimzutat“ für die Geschichte
Besonders neugierig gemacht hat mich der Bereich „Deine Geheimzutat“. Hier kann man zusätzliche Informationen hinterlegen, die für die Geschichte wichtig sind. Und genau das habe ich genutzt, um das Buch wirklich auf mein Patenkind zuzuschneiden. In meinem Fall war die Geheimzutat ein ganz bestimmter Urlaubsort, an den mein Patenkind regelmäßig mit ihrer Familie fährt. Dort hat die Familie einen festen Wohnwagen und verbringt viel Zeit miteinander. Natürlich waren auch wir schon das ein oder andere Mal dort, so dass mir die Beschreibung des Ortes ziemlich leicht fiel. Also habe ich die Umgebung beschrieben, erzählt, was sie dort besonders gerne macht und natürlich durfte auch der Familienhund seine Rolle in der Geschichte bekommen. Ich war wirklich gespannt, welche Geschichte aus meinen Geheimzutaten entstehen würde.
Als Nächstes ging es an die Optik des Buches. Und hier musste ich tatsächlich erst einmal überlegen, denn die Auswahl an Illustrationsstilen ist wirklich riesig. Ob Aquarell, sanfte Charakterwelt, 3D-Filmglanz, Anime-Stil oder zahlreiche weitere Varianten. Man hat wirklich die Qual der Wahl. Ich habe mich durch verschiedene Möglichkeiten geklickt und am Ende den Stil sanfte Charakterwelt ausgewählt, der meiner Meinung nach besonders gut zu unserer Geschichte passt. Dies ist jedoch Geschmacksache und jedem selbst überlassen. Nachdem ich mit all meinen Eingaben zufrieden war habe ich auf den Button „Buch erstellen“ geklickt.
Laut Website kann die Erstellung des Buches bis zu etwa 30 Minuten dauern. Bei mir ging es allerdings deutlich schneller. Ich glaube, ich habe ungefähr 15 Minuten gewartet – vielleicht sogar ein bisschen weniger. So genau kann ich das gar nicht mehr sagen, denn während das Buch erstellt wurde, habe ich einfach die Wäsche aufgehängt und den Geschirrspüler ausgeräumt. Multitasking auf Mamalevel eben.
Und dann war es soweit. Das Buch war fertig. Als ich das Ergebnis zum ersten Mal gesehen habe, musste ich tatsächlich zweimal hinschauen. Die Charaktere sahen den Menschen, die dahinterstecken, wirklich täuschend ähnlich. Gerade bei einem personalisierten Geschenk war das für mich einer der wichtigsten Punkte. Schließlich sollte mein Patenkind nicht nur irgendeine Figur in einem Buch sehen, sondern sich selbst und ihre Familie darin wieder erkennen können. Bei den Eltern musste ich allerdings noch ein paar Kleinigkeiten verändern, unter anderem die Haarfarbe und ein paar Details. Das Schöne daran: Die Änderungen waren wirklich unkompliziert.
Je länger ich mich mit dem Buch beschäftigt habe, desto mehr Spaß hat mir die Gestaltung gemacht. Meine Charaktere waren beispielsweise teilweise in der Ostsee beim SUP fahren unterwegs. Dafür passte die normale Kleidung natürlich nicht wirklich. Also habe ich ihnen kurzerhand Neoprenanzüge angezogen, natürlich in den Farben ihrer eigenen Anzüge. Auch das hat erstaunlich einfach funktioniert. Man kann Bilder und Texte neu generieren und verschiedene Details immer wieder anpassen. So konnte ich auch Frisuren verändern oder andere Kleidungsstücke ausprobieren. Und ja, ich habe einiges ausprobiert und mich von Seite zu Seite durch das Buch gearbeitet. Aber genau das hat mir ehrlich gesagt richtig viel Spaß gemacht. Man sitzt nicht einfach da und wartet darauf, dass irgendein fertiges Buch ausgespuckt wird. Man kann sich kreativ austoben und schauen, welche Variante einem am besten gefällt.
Eine persönliche Widmung durfte natürlich nicht fehlen
Als schließlich alles so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, fehlte eigentlich nur noch eines: Eine persönliche Widmung zum Geburtstag. Die durfte für mich auf keinen Fall fehlen. Denn gerade diese kleine persönliche Nachricht macht aus einem ohnehin schon individuellen Buch noch einmal etwas ganz Eigenes und ist somit eine tolle Erinnerung. Damit war mein Geschenk eigentlich perfekt.
Nachdem ich das Hardcover bestellt hatte, wurde zunächst die digitale Version meines Buches erstellt. Diese konnte ich anschließend in Ruhe durchsehen und Bilder sowie Texte nach meinen Vorstellungen anpassen. Erst als wirklich alles so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, gab ich das Buch für den Druck frei. Die PDF-Version war bei meinem Hardcover automatisch mit dabei.
Für die komplette Erstellung inklusive aller Änderungen habe ich übrigens ungefähr eine Stunde gebraucht. Ich denke, man kann ein Kreativbuch auch viel, viel schneller erstellen. Wobei ich dazu sagen muss, das lag definitiv nicht daran, dass die Erstellung kompliziert gewesen wäre. Ganz im Gegenteil, es geht wirklich einfach und jeder Schritt ist kinderleicht. Ich habe einfach sehr viele Details ausprobiert: Andere Kleidung, neue Frisuren, kleine Veränderungen an den Charakteren … Ich wollte sehen, was alles möglich ist. Und genau das hat mir so viel Freude gemacht und eben auch Zeit gekostet.
Mittwoch bestellt und Samstag schon im Briefkasten
Ich habe mein Buch mittwochs bestellt und samstags lag es bereits im Briefkasten. Und als ich das fertige Buch dann tatsächlich in den Händen gehalten habe, war ich noch einmal richtig begeistert. Das Ergebnis ist einfach unglaublich schön geworden.
Nun fehlt eigentlich nur noch der große Moment: Ich werde das Kreativbuch meinem Patenkind heute Nachmittag zum Geburtstag schenken und zusätzlich noch einen Geldschein hineinlegen. Denn manchmal darf es eben doch beides sein. Ein persönliches Geschenk zum Auspacken und ein bisschen Geld für einen speziellen Wunsch. Ich bin wirklich gespannt, was sie zu ihrem ganz persönlichen Buch sagen wird. Vor allem kann ich es kaum erwarten, ob sie sich und ihre Familie sofort wieder erkennt und was sie dazu sagt, dass sogar der Familienhund Teil der Geschichte geworden ist.
